Übernahme der Seite Studium-und-Arbeit.de

Mit der dankenswerten Überlassung der Domain durch die ehemalige Besitzerin Martina P. bin ich von nun an der neue Seitenbesitzer. Ich beginne mein Studium zum Wintersemester und befinde mich in der „Studium-und-Arbeit“ Situation. Da es in vielerlei Hinsicht ein interessantes, aber auch kompliziertes Gebiet ist, dachte ich, dass eine Informationsseite vielen helfen würde.

Die Seite befindet sich noch im Aufbau und wird demnächst mit dem Archiv ab 2004 gefüllt.

Abzugeben

Wie sicher inzwischen bemerkt wurde, gab es hier seit geraumer Zeit keine neuen Artikel.
Das liegt zum grossen Teil daran, dass sich meine berufliche und persönliche Situation doch recht weit vom hier behandelten Themenbereich entfernt hat.

Um es kurz zu machen: ich möchte dieses Angebot zwar gerne fortgeführt wissen, die Zugriffszahlen lassen vermuten, dass das Interesse noch vorhanden ist; aber ich selbst schaffe es nicht mehr.
Vielleicht fühlt sich jemand angesprochen und möchte hier in schreibender Weise sein Scherflein beitragen? Dann bitte sofort bei mir melden. 🙂
Denkbar wäre auch, dass sich ein ASTA dieser Seite annimmt. Wie das dann konkret aussehen kann, ob ich z.B. die Domain abgebe, müsste abgesprochen werden, ich bin für jede Lösung offen.

Vor einer Prüfung: mach dich locker – mit Sex

Einer an der britischen Universität von Paisley durchgeführten Studie mit 24 weiblichen und 22 männlichen Probanden zufolge kann mit Prüfungsstress besser umgehen, wer zuvor Sex hatte. Einfach nur Sex irgendwelcher Art war dabei nicht ganz so erfolgreich, pardon, entspannend, wie der ordentliche Beischlaf. Die Wirkung soll bis zu eine Woche angehalten haben.
Ok, Leute, ihr wisst, was zu tun ist. Nicht nur lernen …

[Artikel in NewScientist]

Freikarten für Open Source meets Business

Vom 25. bis zum 27. Januar findet in Nürnberg der vom Heise-Verlag ausgerichtete Kongress Open Source Meets Business statt.
Der Heise Zeitschriften Verlag stellt dafür Studierenden, die sich in ihren Diplomarbeiten oder Dissertationen mit Aspekten des Themas Open Source befassen, sowie deren Betreuer zu diesem IT-Entscheiderkongress ein begrenztes Freikartenkontingent zur Verfügung. Mehr Informationen auf dieser Seite.

Das ist jetzt zwar nichts arbeitsspezifisches, aber vielleicht doch für den ein oder anderen interessant. Und damit melde ich mich auch aus dem Weihnachtsurlaub zurück.

Studienfinanzierung mittels einer pfiffigen Idee

Dass sich Studierende zur Finanzierung ihres Studiums per „Aktie“ an Unternehmen oder Unterstützer verhökern oder in einem Blog je nach Höhe der eingegangenen „Fördersumme“ nach und nach ausziehen – das kennen wir schon, nicht wahr?
Adsense, Advertising und wie die internetten Werbemassnahmen alle heissen, sind dagegen schon vergleichsweise langweilig, locken aber vor allem nicht durch leicht und schnell verdientes Geld, zumindest, wenn man dies in Deutschland versucht, wo die breit gefächerte Online-Werbung doch noch in den Kinderschuhen steckt.

Zur Zeit macht gerade ein angehender britischer Student Furore mit einer ganz neuartigen Vermarktungsidee, die ihm – warum kleckern 😉 – am Ende eines Monats nicht weniger als 1 Million Dollar zur Finanzierung seines Studiums einbringen soll. Die Idee:
Seine Startseite wird in ein Raster eingeteilt und die dort vorhandenen genau 1 Million Pixel zu je 1 Dollar das Stück verkauft. Die Mindestabnahmemenge beträgt 100 Pixel, was für ein Miniatur-Icon gerade so reicht.
Die Seite nebst FAQ, Pixel-Shop, Klick-Statistik, Blog etc. heisst The Million Dollar Homepage, laut Ticker sind schon 15.000 Pixel verkauft und der (bald nicht mehr) arme Alex ist bereits derart am rotieren, die ganzen Icons einzubauen und zu verlinken, dass er gestern schrieb: for the first time ever in my life, last night I fell asleep AT MY DESK!!

Ansonsten hat das Prinzip aber doch was für sich, vor allem die zeitliche Begrenzung finde ich clever. Wenn dann am Ende genug für ein ganzes Studium herauskäme, lohnte sich auch die ein oder andere schlaflose Nacht. 😉
Einfaches nachbauen halte ich allerdings für wenig geeignet, diese Idee wirkt sicher nur, weil sie so neu und fluffig ist. Ausserdem gibt es leider in deutschen Landen vorher so manche bürokratische Hürde zu nehmen, wobei die Gewerbeanmeldung noch die leichteste Übung wäre, und auch das Finanzamt möchte unter Garantie ein Stück vom verdienten Kuchen abhaben.

Nichtsdestotrotz, dies soll ein Beispiel dafür sein, dass auch ungewöhnliche Methoden ausserhalb des Hängens am elterlichen Geldbeutel, Bafög, Kredit, Stipendium und ständiger Jobberei zur Studienfinanzierung beitragen können. Ein bisschen Innovation und Motivation abseits aller Unkerei über Studiengebühren etc. könnte uns wahrhaftig nicht schaden.

Also: Macht euch auf, tauscht euch aus und vor allem denkt euch was aus!
Und dann schreibt mir, damit ich diese Idee als leuchtendes Beispiel vorstellen und ein bisschen die Werbetrommel rühren kann.

Studiengebühren – stell dir vor, alle zahlen, aber keiner geht hin

Ach nein, stimmt nicht, das muss heissen:
Stell dir vor, alle gehen hin, aber keiner zahlt.
Oder noch anders?
Stell dir vor, alle wollen Geld, aber keiner zahlt.

So ist es richtig. 😉 Erstens der Spruch und zweitens die Aktion auf Ich zahle nicht, Zitat:
Mit einer deutschlandweiten Blockade der Studiengebühren können wir eine Rücknahme der Gebühren von der Politik erzwingen. Voraussetzung dafür ist natürlich eine breite Beteiligung aller Studierenden, um den nötigen Druck auf die Hochschulverwaltung und damit auf die Politiker aufzubauen. Die Exmatrikulation von tausenden Studierenden kann sich kein Bundesland und vor allem keine einzelne Hochschule leisten.

Mehr regionale Informationen zum „Summer of Resistance“ (und dass mir jetzt ja keine/r kommt, wir hätten doch gar keinen Sommer …) gibt es für den Norden hier und für den Süden dort. Online unterschreiben und sich einen Überblick über die verschiedenen Aktionen verschaffen kann man auf „Kein Spiel mit Bildung“.
Denn wünsche ich mal erfolgreiches streiken.

Uni-Wahl-O-Mat von SpOn

Im Uni-Wahl-O-Mat sind die für Studierende wichtigen Positionen der Parteien zu Studiengebühren, Bafög etc. gut vergleichbar aufgeführt.
Besonders nett das Fazit am Ende, welche Partei sich für welche Wähler/-innen eignet, die SPD z.B. für „Gebührengegner, ZVS-Mitarbeiter, Bafög-Bezieher, Juniorprofessoren und solche, die es werden wollen“, oder die CDU/CSU für „Gebührenfans, Habilitierte, die die Konkurrenz von Juniorprofessuren fürchten“.
Nun wisst ihr bestimmt alle, was ihr wählen solltet. 😉

Morgen wird gefeiert – wird morgen gefeiert?

Morgen ist Studium und Arbeit seit genau einem Jahr im Internet. Zeit für eine Bilanz und eine Festrede? Lieber nicht. 🙂

Die Statistik kann sich jede/r selbst ansehen, sie sei nur um folgende Zahlen ergänzt:
Trotz bisher ganzer drei Backlinks von allerdings relevanter Seite (vielen Dank!) und der Eintragung in vier Directories hat Studium und Arbeit einen hoffnungsvollen PageRank von 4/10. Nicht, dass das überlebenswichtig wäre, aber der PageRank hat natürlich Auswirkungen auf die Suchergebnisse bei Google, von wo die Besucher hauptsächlich hierher finden.
Durchschnittlich haben jeden Monat 1057 Besucher 5978 Seiten abgerufen, auf einen Besucher kommen demnach ca. 6 Seiten; viele Studenten/Studentinnen fanden sich darunter, auch viele Firmen, die Zielgruppe scheint also erreicht zu werden.

Richtig Geld verdienen tue ich mit dieser Seite übrigens nicht; sollte irgendwann einmal die Auszahlungsgrenze von Google Adsense erreicht sein, kann dann wenigstens das Hosting aus der Portokasse kommen.
Dies ist kein Aufruf, zu spenden, zumal Studium und Arbeit rein privat und aus völlig altruistischen Motiven heraus betrieben wird. Sollte sich jetzt jedoch ein (Firmen-)Sponsor angesprochen fühlen: nehmen Sie ruhig Kontakt mit mir auf. 😉

Apropos privat: alle bisher registrierten User habe ich mit heutigem Tage gelöscht, da sie sich zum Teil niemals eingeloggt haben und darüber hinaus kein einziger Beitrag ausser den meinigen beigesteuert wurde. Ich betrachte diese User als Karteileichen und habe von meinem Hausrecht Gebrauch gemacht.
Künftig werde ich genauso verfahren: Anmeldungen zum Mitmachen werden gerne angenommen, nur beteiligen muss man sich auch wollen. Aus Sicherheitsgründen behalte ich mir vor, bei neu registrierten Usern, die mir nicht persönlich bekannt sind, deren erste Beiträge zu moderieren. Ich bitte dafür um Verständnis, es laufen einfach zu viele Trolle frei in der Internet-Wildbahn herum. Die Moderation erfolgt übrigens auch auf unangemessene Kommentare (Gottseidank noch keinen erhalten) und natürlich Kommentar-SPAM, für das es aber mit der neuen Geeklog-Version auch ein Abwehr-Plugin gibt, was ich einsetze.

Damit wäre auch die Festrede beendet. 😉