Erstmals seit Jahren wieder weniger Studienanfänger

Da haben wir den Salat:
Laut einer internen Studie der Kultusministerkonferenz geht die sinkende Zahl der Studienanfänger/-innen auf die Studiengebühren-Debatte zurück; zum Wintersemester 2004/2005 hatten satte 5,5 Prozent weniger ein Studium neu aufgenommen, als prognostiziert.
Ich sag’s ja, das wird einfach nicht zusammengehen, auf der einen Seite von den Studierenden ein zügig durchorganisiertes Studium zu verlangen und auf der anderen Seite abkassieren, so dass viele, die ihr Studium nicht durch Bafög und elterliche Unterstützung allein finanzieren können, nebenher noch mehr arbeiten gehen müssen, als ohnehin schon.
Schön, dass die Kultusminister das jetzt auch bemerken. Ob sie entsprechende Konsequenzen daraus ziehen und den Politikern bei ihren Studiengebührenplänen Einhalt gebieten können?
Das kommt unpassend, wo doch im gerade veröffentlichten OECD Bildungsbericht Deutschland durch die Bafög-Reform eine erste Verbesserung des OECD-Durchschnittes bescheinigt wird.

[Presseerklärung zur „Bildung im internationalen Vergleich 2005“ (PDF) | OECD Bericht 2005 in wesentlichen Auszügen (PDF)]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert